Monitoring der beendeten humanitären Aufnahmeprogramme Afghanistan – die Lage der Betroffenen

Die deutsche Bundesregierung hat Anfang 2025 die Aufnahmeprogramme für schutzsuchende Afghan:innen beendet, die unter dem Taliban-Regime besonders gefährdet sind. Ende desselben Jahres wurde rund 1.000 Menschen ihre Aufnahmezusagen genommen – viele von ihnen hatten zuvor jahrelang in Pakistan auf ihre Ausreise nach Deutschland gewartet. Wegen abgelaufener Visa sind sie nun von Polizeigewalt und Abschiebungen nach Afghanistan bedroht, wo ihnen nicht nur Verfolgung durch die Taliban droht, sondern sie auch einer katastrophalen humanitären Lage ausgesetzt sind. Viele von ihnen befinden sich inzwischen in Afghanistan und leben unter schwersten Bedingungen.

Mit dem Projekt „Monitoring der beendeten humanitären Aufnahmeprogramme Afghanistan“ dokumentieren wir gemeinsam mit dem Institut für Ethnologie der LMU München und dem Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen die Gefährdungslage und Lebensbedingungen der Betroffenen.

Ziel ist es, die Öffentlichkeit, Medien und politisch Verantwortlichen mit belastbaren Erkenntnissen über die Lage der Betroffenen zu informieren.

Schutz der Befragten

Die Sicherheit der Menschen, mit denen wir sprechen, hat für uns Vorrang vor jedem Erkenntnisinteresse. Alle Betroffenen entscheiden freiwillig über ihre Teilnahme – nach verständlicher Aufklärung darüber, wofür ihre Angaben verwendet werden, und mit der Möglichkeit, ihre Einwilligung jederzeit und ohne Nachteile zu widerrufen. Die erhobenen Daten werden anonymisiert und so gespeichert und ausgewertet, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind; Ergebnisse veröffentlichen wir ausschließlich in einer Form, die niemanden identifizierbar macht. Die wissenschaftliche Begleitung durch das Institut für Ethnologie der LMU München stellt sicher, dass Erhebung und Auswertung anerkannten forschungsethischen Standards folgen.

ProjektpartnerInnen

Das Projekt dient unmittelbar unseren satzungsgemäßen gemeinnützigen Zwecken:

  • Förderung der Hilfe für Verfolgte, Flüchtlinge und Vertriebene (Zweck 1) – durch die Dokumentation der Gefährdungslage und die Bereitstellung belastbarer Erkenntnisse für Betroffene, ihre Rechtsvertretungen, Medien, Institutionen und Behörden.
  • Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz und der Völkerverständigung (Zweck 3) – durch Aufklärung der Öffentlichkeit über die humanitäre Lage in Afghanistan und die Situation abgeschobener Menschen.

Spendenformular

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Anmerkung: Das Bild im Header wurde KI-generiert.

Was geschieht mit Deiner Spende?

Aab Humanitarian Association gGmbH verwaltet die Spenden und sorgt, dass sie für das Projekt „Monitoring der beendeten humanitären Aufnahmeprogramme Afghanistan“ eingesetzt werden.

Wenn du Fragen zum Projekt hast, schreibe gern eine E-Mail an: spenden@aab-human.de

So wird deine Spende eingesetzt:

  • Datenerhebung und Interviews mit Betroffenen
  • Datenauswertung und wissenschaftliche Begleitung
  • Aufbereitung und Veröffentlichung der Ergebnisse

Sollten mehr Spenden eingehen, als für das Projekt benötigt werden, setzen wir sie für andere satzungsgemäße Zwecke ein.

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Kontoinhaber: Aab Humanitarian Association gGmbH

Verwendungszweck: Monitoring (kurz für: Monitoring der beendeten humanitären Aufnahmeprogramme Afghanistan)

IBAN: DE63 1002 0890 0043 0344 30
BIC: HYVEDEMM488
Bank: HypoVereinsbank

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